19.05. | Der Wald in Zeiten des Klimawandels

Im Vortrag wird am Beispiel der Wälder in Thüringen umrissen, wie  
sich der Klimawandel in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft auf die Vegetation und insbesondere die Wälder auswirkt und welche Konsequenzen dies für die Bewirtschaftung hat. Ein Blick in dies Vergangenheit gibt Aufschluss über die Zusammensetzung der Vegetation in der Phase des holozänen Klimaoptimums, während die Sicht auf Gegenwart und Zukunft Bausteine der forstlichen Klimaanpassungsstrategie darstellt und erläutert. Außerdem wird über die Bedeutung von Wäldern zum Klimaschutz informiert.

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Dr. Heike Schneider

Dr. Heike Schneider wurde 1969 in Erfurt geboren. Sie studierte Biologie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena und promovierte im Fach Geographie über die Vegetationsgeschichte des Mittleren Werratals. Es folgten zahlreiche Anstellungen als Wissenschaftlerin an den Universitäten Jena, Bamberg, Marburg, Heidelberg und Frankfurt am Main, wo sie sich mit der Landschafts- und Vegetationsentwicklung Europas (Spanien, Portugal, Italien, Deutschland, Ungarn, Russland) in unterschiedlichen archäologischen Epochen  beschäftigte. Seit 2019 ist sie am Thüringer Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie angestellt und untersucht im Rahmen der Erneuerung von Ergasleitungen verschiedene natürliche und archäologische Ablagerungen Thürigens zum besseren Verständnis der Besiedlungs- und Klimageschichte.

Dr. Nico Frischbier

Dr. Nico Frischbier wurde 1977 in Halle a.d. Saale geboren. Er studierte Forstwissenschaften an der TU-Dresden und absolvierte das Referendariat in der Landesforstverwaltung Sachsen-Anhalt. Es folgten Tätigkeiten als Forstsachverständiger, -betriebsberater und als Wissenschaftler an den Universitäten Göttingen und Dresden. Seit 2007 beschäftigt er sich für die Landesforstanstalt ThüringenForst-Anstalt öffentlichen Rechts am Forstlichen Forschungs- und Kompetenzzentrum Gotha mit Wäldern im Kontext von Klimafolgen, Klimaschutz und Klimaanpassung.