nachHALLtig

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Bildung für nachhaltige Entwicklung an der Uni Halle
Ringvorlesung
Von Anpassung an den Klimawandel über neue Formen der Landwirtschaft bis zu Herausforderungen im Verkehrssektor: Unsere Veranstaltungsreihe gibt einen fundierten Einblick in aktuelle Fragen rund um das Thema nachhaltige Entwicklung.
Lehrveranstaltung
Die Welt von morgen braucht GestalterInnen! Unsere Lehrveranstaltung „Schlüsselqualifikation Nachhaltigkeit“ ermöglicht dir einen wissenschaftlich fundierten Einblick in nachhaltigkeitsrelevante Themen, interdisziplinären Austausch in abwechslungsreichen Seminaren und viele praktische Fähigkeiten. Politik und Medien konfrontieren uns beinahe täglich...
Projekte
Vom Wissen zum Handeln – wir ermöglichen studentisches Engagement über den Hörsaal hinaus. In Abschlussprojekten setzen Studierende der Schlüsselqualifikation Nachhaltigkeit ihr Wissen in die Tat um und setzen Impulse für mehr Nachhaltigkeit in Halle.
Ziele
Wir realisieren vielfältige Bildungsangebote im Bereich nachhaltige Entwicklung in Halle und Umgebung. Als Teil des netzwerk n setzt sich nachHALLtig darüber hinaus für eine Transformation der Hochschullandschaft im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung ein.

Nachhaltige Uni Halle – vom Leitbild zur Umsetzung

Mit über 100 Gästen diskutierten wir am 28. Juni 2017 die Rolle von Nachhaltigkeit an der Martin-Luther-Universität.

Den Bericht könnt ihr hier nachlesen.

Ringvorlesung 2017

Von April bis Juni, Mittwoch, 18:15 bis 19:45 Uhr im Hörsaal XXIII, Audimax.
12.04. | Nachhaltigkeit – Freiheit oder Verzicht?
12.04. | Nachhaltigkeit – Freiheit oder Verzicht?
Prof. Dr. Reinhard Loske Warum Nachhaltigkeit kein Luxusgut ist, auf das in Zeiten gesellschaftlicher oder...
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21.04. | Was kommt nach dem Wachstum? Wege in die Postwachstumsgesellschaft
21.04. | Was kommt nach dem Wachstum? Wege in die Postwachstumsgesellschaft
Prof. Dr. Angelika Zahrnt Weltweit sind Gesellschaften heute strukturell auf fortdauerndes Wirtschaftswachstum ausgerichtet und angewiesen,...
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26.04. | Citizen Science – Potentiale und Herausforderungen
26.04. | Citizen Science – Potentiale und Herausforderungen
Es gibt eine Änderung im Programm: Anstelle von Dr. Schraven wird Dr. Anett Richter den...
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10.05. | Unternehmen zwischen sozialer Verantwortung und Profitmaximierung
10.05. | Unternehmen zwischen sozialer Verantwortung und Profitmaximierung
Prof. Dr. Konstanze Senge Wie lösen Unternehmen das Dilemma zwischen sozialer Verantwortung und Profitmaximierung? Der...
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31.05. | Nachhaltige Konsummuster – nur durch solidarische Landwirtschaft?
31.05. | Nachhaltige Konsummuster – nur durch solidarische Landwirtschaft?
Prof. Dr. Carola Strassner Konsument*innen wird – naheliegenderweise – in dem Ansatz des nachhaltigen Konsums...
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14.06. | Nachhaltiger Verkehr: Anforderungen – Herausforderungen – Perspektiven
14.06. | Nachhaltiger Verkehr: Anforderungen – Herausforderungen – Perspektiven
Dr. Jürgen Gies Vom Verkehr gehen nach wie vor zu hohe Belastungen für Mensch und...
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28.06. | Nachhaltige Uni Halle – vom Leitbild zur Umsetzung
28.06. | Nachhaltige Uni Halle – vom Leitbild zur Umsetzung
Abschlussdiskussion in Zusammenarbeit mit dem netzwerk n. Mittwoch, 28.06., 18:15-20:15, Aula im Löwengebäude, Universitätsplatz 11....
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Transformative Lehre an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Im September 2015 haben sich die Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen mit den Sustainable Development Goals einstimmig ein Set inspirierender globaler Ziele gesetzt, um die gemeinsame Zukunft auf unserem Planeten zu gestalten. Bildung kommt dabei eine Schlüsselrolle auf dem Weg zu einer zukunftsfähigen Gesellschaft zu, die sich auch in der UN-Dekade Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) widerspiegelt. Im Jahr 2011 hat sich auch die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg dem Prinzip der Nachhaltigkeit in Lehre, Forschung und Verwaltung verpflichtet. Eine auf Nachhaltigkeit ausgerichtete universitäre Bildung ist demnach eine intrinsische Notwendigkeit und nicht nur aufgrund wachsender Nachfrage nach gut ausgebildeten Fachkräften in diesem Bereich, sondern auch aus  Verantwortung gegenüber Gesellschaft und Umwelt geboten.

Dieser Verantwortung stellt sich das Bündnis Transformative Lehre, welches sich aus den Initiativen nachHALLtig, Neue Plurale Ökonomik und Zukunftsfähige Landwirtschaft zusammensetzt. Gemeinsam gestalten wir schon heute transformative Lehre an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Um diese auszubauen und zu verstetigen, bietet sich die Einrichtung einer zentralen Koordinierungsstelle für transformative Lehre an, wie sie in verschiedenen Formen an anderen Hochschulen bereits vorhanden sind. Wichtig ist, dass dabei das Potential der Studierendenschaft genutzt wird. Außerdem sollte gemäß einem ganzheitlichen Anspruch über die Lehre hinaus die Schaffung eines zertifizierten Nachhaltigkeitsmanagementsystems im Hochschulbetrieb verankert werden. Mit unserem Positionspapier reichen wir der Universität die Hand, um unsere Hochschule gemeinsam zukunftsfähig zu gestalten. Wir erwarten eine konstruktive Diskussion.

Das Bündnis Transformative Lehre
Halle, am 28. Juni 2017

Hier findet Ihr das Positionspapier Transformative Lehre an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Vom Wissen zum Handeln

In Kleingruppen können Studierende der ASQ Nachhaltigkeit eigene Projekte im Kontext nachhaltiger Entwicklung realisieren.
Cossi Clean Up
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Immer mehr Plastikmüll verschmutzt die Ozeane und bedroht dabei die...
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Grüne Wände
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Besser Beet als nie: Um die Stadt Halle schöner zu...
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Kräuter für (H)alle
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Die industrielle Landwirtschaft bringt die Natur an ihre Belastungsgrenzen. Um...
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Essen gegen Müll
Essen gegen Müll
Viele der Lebensmittel, die weggeschmissen werden, haben ihr Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten,...
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Auszeichnungen

2012 | Wettbewerb zur Förderung von lokalen Bildungs- und Kompetenznetzwerken für Nachhaltigkeit

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung und der Rat für Nachhaltige Entwicklung haben am 25.09. in Berlin nachHALLtig als einen von 32 Sieger des „Wettbewerbs zur Förderung von lokalen Bildungs- und Kompetenznetzwerken für Nachhaltigkeit“ geehrt. Beworben hatten sich über 150 Netzwerke aus dem ganzen Bundesgebiet. Bewertet wurden die Einsendungen von einer Fachjury unter dem Vorsitz von Walter Hirche, Mitglied im Nachhaltigkeitsrat und Präsident der deutschen UNESCO-Kommission. Mit einer Fördersumme von 11.000 € wurde mit der Auszeichnung 2012 der Grundstein für nachHALLtig gelegt.

2013 | Werkstatt n Impuls

Werkstatt N ist ein Qualitätssiegel des Rates für Nachhaltige Entwicklung, das Ideen und Initiativen auszeichnet, die den Weg in eine nachhaltige Gesellschaft weisen. Denn: Aktuelle Krisen zeigen uns, dass die Probleme von heute nicht mehr mit der Denkweise von gestern gelöst werden können. Der Ansatz des nachhaltigen Handelns ist eine wertvolle Orientierung für die Suche nach einer neuen Art des Umgangs mit der Umwelt, der Gestaltung des sozialen Zusammenlebens und des Wirtschaftens. Anfang 2013 erhielt nachHALLtig die Auszeichnung als Werkstatt N Impuls.

2013 | Tag der Lehre – Auszeichnung für das beste Poster

Die Hochschuldidaktischen Wochen der Hochschulen des Landes Sachsen-Anhalt schlossen am 11.12.2013 mit dem „Tag der Lehre“. Initiator der Veranstaltung ist das Verbundprojekt „Heterogenität als Qualitätsherausforderung für Studium und Lehre.“ Dieses ist  am Prorektorat für Studium und Lehre der MLU angesiedelt und engagiert sich für eine bedarfsgerechte didaktische Weiterbildung von Lehrenden. Das Poster zum Projekt nachHALLtig von Barbara Castrellon-Gutierrez und Frederik Bub wurde von den TeilnehmerInnen des Tags der Lehre als bestes Poster ausgezeichnet.

2014 | Offizielles Projekt der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“

Nachhaltige Entwicklung funktioniert nur, wenn sich jeder für eine menschenwürdige Gesellschaft einsetzt. Die notwendigen Fähigkeiten dazu vermittelt Bildung für nachhaltige Entwicklung, kurz BNE. Mit der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (2005-2014) haben sich die Staaten der Vereinten Nationen verpflichtet, diese Art des Lernens in ihren Bildungssystemen zu verankern. Im März 2013 hat die UNESCO-Kommission nachHALLtig als offizielles Projekt der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ausgezeichnet. Die Auszeichnung erhalten Initiativen, die das Anliegen dieser weltweiten Bildungsoffensive der Vereinten Nationen vorbildlich umsetzen.

2014 | Förderpreis des insitu e.V.

Insitu – Der Verein der Absolventen und Freunde der Wirtschaftswissenschaften an der Martin-Luther-Universität hat nachHALLtig im November 2014 den insitu-Förderpreis verliehen. Mit dem Preis werden Projekte und Vorhaben in den Kategorien Lehre, Forschung, soziale Aktivitäten und Ausstattung am wirtschaftswissenschaftlichen Bereich der Universität finanziell unterstützt. NachHALLtig wurde in der Kategorie Lehre ausgezeichnet. Mit einer Fördersumme von 3.000€ unterstützt der insitu e.V. die Abschlussprojekte und Exkursion der Studierenden der Schlüsselqualifikation Nachhaltigkeit.

Über uns

nachHALLtig ist ein Projekt der Studentischen Förderinitiative der Naturwissenschaften e.V., einem Verein für engagierte Studierende, die sich für eine Verbesserung der Qualität der Lehre an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg einsetzen. Als Studierende unterschiedlichster Fachrichtungen sehen wir das Thema Nachhaltige Entwicklung in der Lehre an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg stark vernachlässigt. Da die Universität ein entsprechendes Lehrangebot nicht anbietet, organisiert unser interdisziplinäres Team die öffentliche “Ringvorlesung Nachhaltigkeit“ sowie daran angeschlossen Seminare für Studierende. Du möchtest dich beteiligen und für eine nachhaltige Uni Halle engagieren? Dann melde dich gerne bei uns.

Als Teil des netzwerk n setzen wir uns darüber hinaus für eine Transformation der gesamten Hochschullandschaft ein. Wir teilen die Vision einer nachhaltigen Hochschule als lernende Institution, die partizipativ Ursachen heutiger und zukünftiger gesellschaftlicher und ökologischer Phänomene hinterfragt und Werthaltungen akzeptiert und benennt. Eine nachhaltige Hochschule sucht nach Möglichkeiten, Transformationsprozesse aktiv so zu gestalten, dass sie Folgen für heutige und nachfolgende Generationen berücksichtigt und abwägt. Dabei regt eine Hochschule in und für nachhaltige Entwicklung zu kritischem Denken an und schafft Räume für Persönlichkeitsentwicklung der Menschen innerhalb und außerhalb der Institution Hochschule.